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Das Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) ist ein international genutztes Zahlungssystem, das von den BRICS-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) als Alternative zum US-dominierten SWIFT-System entwickelt wurde. CIPS wurde im Jahr 2015 von der Volksbank von China eingeführt, mit dem Ziel, grenzüberschreitende Bankgeschäfte und Zahlungen effizienter und unabhängiger vom US-Dollar abwickeln zu können. Im Gegensatz zu SWIFT, das vor allem in US-Dollar denominiert ist, ermöglicht CIPS den Zahlungsverkehr in Lokalwährungen wie dem chinesischen Renminbi. Durch dieses System sollen Transaktionen zwischen den BRICS-Ländern und ihren Handelspartnern schneller, kostengünstiger und unabhängiger vom westlichen Finanzsystem erfolgen können. Es ist Teil der Bemühungen der aufstrebenden Volkswirtschaften, ihre Abhängigkeit vom US-Dollar und dem von den USA dominierten SWIFT-System zu reduzieren. Aktuell sind über 1.100 Banken und Finanzinstitute aus mehr als 100 Ländern an CIPS angeschlossen. Neben den fünf Gründungsmitgliedern Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben sich in den letzten Jahren auch weitere Länder wie Argentinien, Iran, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei dem CIPS-Netzwerk angeschlossen oder befinden sich in Gesprächen darüber. Das CIPS-System soll den Handel und Zahlungsverkehr zwischen den beteiligten Ländern erleichtern und ihre finanzielle Souveränität stärken. Es ist Teil einer umfassenderen Strategie der BRICS-Länder, ein alternatives, von den USA unabhängiges globales Finanzsystem aufzubauen, um ihre geopolitische und ökonomische Macht auszubauen. Insgesamt stellt CIPS einen wichtigen Schritt der BRICS-Länder dar, ihre Unabhängigkeit vom US-dominierten Finanzsystem zu erhöhen und ihre eigenen Interessen auf der globalen Bühne besser durchsetzen zu können.

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